23. Juli 2009
Kaktura: Neuer Open-Source Videodienst vorgestellt
Eine neue quelloffene Webvideo-Plattform wappnet sich derzeit gegen YouTube und ähnliche Videodienste. Der israelische Neuling mit dem Namen Kaltura kann problemlos in diverse Contentmanagementsysteme integriert werden.

Hast du schon mal was von Kaltura gehört? Brandneu wurde der quelloffene Dienst unter der GNU-Affero-Lizenz kürzlich auf dem Softwarekongress Oscon vorgestellt und verspricht völlig neue Möglichkeiten.
Mit Kaltura´s Client können unendlich viele Videos und Clips auf deine Online-Präsenz laden geladen werden, während dem User gleichzeitig umfangreiche Bearbeitungs- und Verwaltungsmöglichkeiten ermöglicht werden. Das besondere: Mit Hilfe seiner Server- Komponente lässt sich Kaltura innerhalb kürzester Zeit in deinen eigenen CMS-basierten Webauftrit implementieren. Zwar ist der neue Dienst noch nicht mit besonders vielen Systemen kompatibel, freuen könnten sich allerdings Nutzer der Content Management Systeme Drupal, WordPress und MediaWiki.
Die “Community Edition” der neuen Open-Source Software bietet dir so ziemlich alles was du brauchst um Videos in hoher Qualität hochzuladen, diese zu editieren und geziehlt einzusetzen. Auch Werbebanner oder Streams lassen sich mühelos integrieren und eine Auswahl freier Filme kann von dir ebenfalls partiell, – oder sogar ganz in voller Länge beliebig eingesetzt und genutzt werden.
Doch nicht nur an der quelloffenen Lösung arbeitet das Unternehmen, ebenfalls existiert eine komerzielle Streaming Software, die jedoch völlig getrennt vom freien Videodienst Kaltura vertrieben werden soll.
Kaltura verspricht also einen heissen Start und diverse Stimmen munkeln, dass Konkurrenten wie ClipFish oder gar YouTube einen echten Widersacher bekommen könnten. So zählt Wikipedia beispielsweise schon zu den Partnern Kalturas und wird die Software zum erweitern ihrer Bibliothek von Beginn an einsetzen. Die Textenzyklopädie soll hier in naher Zukunft also um eine möglichst umfangreiche Videothek erweitert werden, die für User bearbeitbar gemacht werden soll.
Alles in Einem hört sich die neue Open-Source Lösung schon ganz vielversprechend an und gerade die Unterstützung Wikipedias´wird Kaltura beim Start kräftig unter die Arme greifen. Auch zu nennen ist die Tatsache, dass ein Entwickler-Kit bereits freigegeben wurde und zum mitentwickeln einläd. Insofern werden auch künftig viele weitere Funktionsmöglichkeiten und Erweiterungen erwartet. Wir drücken die Daumen!
Neugierig?- Hier findest du weitere Informationen: www.kaltura.org
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