17. Dezember 2008
Apple vermeldet Gewinneinbrüche! Macbook, Desktop Mac, IMac?
Die Marke Apple, die damals mit dem ersten Macintosh ein Meilenstein in der Computertechnik schuf, vermeldet nun erstmals seit vielen Jahren rückläufige Verkäufe.
Vor allem Desktop-Macs laufen derzeit relativ schlecht und zwangen nun auch Analyst David Bailey vom Bankhaus Goldman Sachs seine Gewinn-Prognose für Apple im Jahr 2009 nach unten zu korrigieren. Er geht davon aus, dass ein härterer Wettbewerb dem Unternehmen in den ersten beiden Quartalen zu schaffen machen wird.
Somit kommt uns wohl allen die Frage auf, ob der Riesenkonzern nun anlässlich der Wirtschaftskrise, die nun auch bei Apple angekommen ist, seine Hochpreisstrategie zukünftig etwas zu ändern.
Macs sind – völlig egal ob nun iMac oder MacBook- im Vergleich zur Konkurenz deutlich teurer und zumindest momentan auch erheblich schlechter ausgestattet. Es wäre also gut möglich, dass sich im Hause Apple schon bald gehörig etwas ändert.
Zwar ist die Nachfrage von MacBooks und seinen Geschwistern immer noch hoch, doch die Menschen neigen anlässlich der Konjunktur- und weltweiten Wirtschaftskrise stetig mehr darauf, ihr meist sehr hart verdientes Geld eher zusammen zu halten, anstatt es großzügig auszugeben. Klar, ist da die Entscheidung sich einen Apple Mac anzuschaffen nicht allzu schnell getroffen und sollte gut überlegt sein.
Das am schlechtesten Ausgestattete 13 Zoll MacBook bei Apple kostet zur Veranschaulichung immernoch satte 950 Euro, in welchem ein gerademal 1GB kleiner Arbeitsspeicher, sowie eine beinah “winzige” Festplatte von 120 GB steckt.
Das um einiges besser Ausgestattete MacBook Pro ist für den Käufer von 1.800€-2.500€ zu haben. Alles andere als Schnäppchen also und folglich eine Anschaffung, die gut überlegt sein möchte.
Ein weiteres Produkt von Apple, das MacBook Air, besticht zwar durch aussergewöhnlich elegantes und leichtes Design, hat jedoch eine noch schlechtere Preis/Leistung. 1700€-2.300€ kostet das momentan dünnste Laptop der Welt, in welches aber auch erwartungsgemäß relativ wenig rein gesteckt werden konnte. So fällt auch hier die Festplatte eher spartanisch aus und beinhaltet einen unter 2GHz leistungsfähigen Prozessor.
Was der Kunde also gegenwärtig von Apple erwartet ist eine deutliche Angleichung seines Preises zur Leistung.
Das Arbeiten mit Mac ist unheimlich einfach, verspielt, facettenreich und macht ausserordentlich viel Spaß, der Kauf hingegen bereitet so manch einem Normalverdiener ganz schön Kopfschmerzen.
Apple Produktbeispiele:
Macbook, Mac Desktop, Mac Mini, Imac, Ipod, Iphone
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